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Fantas Kinosessel

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Ooouuh wie geeeil!

Da ist sie wieder, die tippische Begeisterung! Einer der anbetungswürdigsten Menschen unserer Zeit, nämlich der visionäre Tim Burton, schenkt mir zum Fest die Aussicht auf einen Film, bei dem die Vorstellung schmerzt, noch neun Monate auf ihn warten zu müssen.

Danke Tim Burton!

Ich weiß nicht genau, ob es schon einen YouTube-Link gibt, aber wenn ihr schlau seid – und ihr seid schlau – dann guckt die den Trailer hochauflösend, denn das hat er mehr als verdient.

Tim Burton’s 9
 
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Revenge Of The Fallen

Starscream wurde nicht zerstört, das war mir schon beim ersten Kinobesuch aufgefallen! Starscream war der Decepticon, der sich in die F22 Raptor transformiert hat. Seinen letzten Auftritt hat er kurz vor Ende der Schlacht über den Hochhäusern der Stadt, wo er der Air Force einheizte und für Verwirrung sorgte - aber sie zerstören ihn nicht. Als ich den Film zum zweiten und dritten Mal sah, wurde es mir klar: Man braucht ja einen Bösen, der überlebt, der wiederkommen kann, der quasi den scheinbar vernichteten Megatron wieder zusammenschräubselt.

Ich freue mich darauf, wenn es wieder knallt.

Und es wird knallen, mit Sicherheit. Im Kommentar gibt's die Handlung von Teil 2 (via imdb), wer sie nicht kennen möchte, liest sie nicht.

"Ich bin Megatron!"
 
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THE DARK KNIGHT

Obwohl den Film vermutlich erst eine Hand voll Leute gesehen haben, ist er bereits jetzt auf Platz 4 der ewigen Top 250 der Internet Movie Data Base geschossen, besser sind nur The Godfather 1 und 2, sowie The Shawshank Redemption, die natürlich mittlerweile um ein Vielfaches öfter bewertet wurden.

Trotzdem: Das will schon etwas heißen, denn die User der IMDb sind Leute, die schon mehr als einen Film gesehen haben und durchaus oft harte Kritik raushauen, und dennoch hagelt es Höchstwertungen. Da ist vom besten Batman-Film aller Zeiten die Rede, vom Meisterwerk, von der besten Comic-Verfilmung der Kinogeschichte, von einer neuen Liga.

Ein entscheidender Grund für die taumelnden Lobgesänge dürfte der im Januar diesen Jahres verstorbene Heath Ledger sein, dessen 'Joker' es mit Jack Nicholson locker würde aufnehmen können, ja sogar übertreffen soll. Experten in Hollywood gehen während dieser Tage sogar davon aus, dass Ledger für seine Rolle als Batmans größter Feind durchaus eine Nominierung für den Oscar bekommen könnte. Und sollte er nominiert werden, sagt Kollege Michael Caine, dann wäre ihm die Auszeichnung sicher.

Es wäre die zweite postume Oscar-Verleihung der Filmgeschichte.
(Peter Finch für Network, 1976)


Und jetzt, zum Genießen, und für die Vorfreude, ein kleiner Blick auf den Joker und THE DARK KNIGHT:



Boah, wie sehr ich mich darauf freue...

update 20. Juli Platz 1 der IMDb Top 250. 23.611 Stimmen. Wahnsinn.
 
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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Das ist er nun also, der vierte Film der Serie. Indiana Jones.

Um es gleich klarzustellen: Der neue Indiana-Jones-Film ist wirklich ein Indiana-Jones-Film. Ich habe mich im Kino sehr viel besser gefühlt, als bei dem massiven Desaster der Episode 1 vor neun Jahren. Handlung spare ich mir, ich möchte nichts vorwegnehmen. *hust* Aliens... *hust*
Indiana Jones ist wie immer. Er zieht Faustschläge ins Gesicht magnetisch an, verliert seinen Hut niemals, er springt von Ruine zu Ruine... Sicher, er ist älter geworden, aber er ist und bleibt Henry Jones Junior. Harrison Ford hat richtig viel Spaß. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie er am Set seine Peitsche und seinen Hut an sich genommen hat und dachte: Geil, endlich darf ich wieder.

Und trotzdem... Trotzdem hat mich etwas gestört. Irgendwas lief nicht richtig... Nicht richtig rund.
Ich hatte nie erwartet, heute einen Film zu sehen, der nahtlos an die perfekte Mischung aus urkomischen Elementen, beinharter Action, gesunder Ernsthaftigkeit und mystischem Totenschädel-Feeling eines Indiana Jones und der letzte Kreuzzug von 1989 anknüpft. Es ist einfach zu viel Zeit vergangen, die Art, Filme zu drehen hat sich zu sehr verändert. Es muss Alles mindestens einmal, sei es auch nur zur Farbkorrektur, durch den Computer durch. Warum? Nehmt Miniaturen, Puppen, Stuntleute oder meinetwegen lasst die Szenen eben ganz weg, aber verschont uns mit diesem offensichtlichen Bluescreen-Mist.
Diesen Film haben Steven Spielberg und George Lucas gedreht, die verdammt noch mal heftigsten Regisseure der Welt! Ist ihnen die Fähigkeit über die Jahre abhanden gekommen, Klassiker zu produzieren? Ich meine richtige, echte Meisterwerke, Filme wie E.T., Star Wars, Jäger Des Verlorenen Schatzes?
Zusätzlich gefällt mir das Drehbuch nicht. Die Geschichte ist nicht... Sie ist nicht episch genug. Die Bundeslade... Der heilige Gral... Das waren Storys. Aber hier? Zu wenig Tiefe. Als ich erfahren habe, dass George Lucas einen Drehbuchvorschlag von Frank Darabont (Ja, der Frank Darabont, der Drehbuchautor von The Shawshank Redemption, dem besten Film aller Zeiten) abgelehnt hat, weil er "zu wenig seinen Visionen entsprach", musste ich mich schon fragen... Ob George Lucas eigentlich selbst merkt, dass er das schier grenzenlose Potential seiner Filme einfach verpuffen lässt?


Tja... Und dann bekomme ich doch noch Gänsehaut und strahlende, ja glänzende Augen, wenn Indy sich an seinen Schreibtisch setzt und man die eingerahmte Schwarzweiß-Fotografie seines Vaters Henry Jones Senior sieht, dann leise John Williams Musik einsetzt und man buchstäblich in der Zeit zurückversetzt wird... Wenn er fieberhaft den in seit fünftausend Jahren existierenden Schriftzeichen geschriebenen Brief übersetzt, sich alte Landkarten in dicken, staubigen Büchern ansieht... Das ist einfach nur geil. Das sind Indy-Momente. Die Motorradszene in der Universität und den Straßen drum herum: Herrlich. Fantastische Oldschool-Action.

Ihr seht schon... Ich bin im Zwiespalt. Ich kann den Film irgendwie nicht richtig schlecht finden, aber eben auch nicht wirklich gut. Indiana Jones ist eine der, wenn nicht die größte Abenteuerfigur der Filmgeschichte, und er ist in Würde gealtert. Jedenfalls trägt er keine Schuld am verkackten Drehbuch, den CGI-Erdmännchen und an... Ja, an eben diesen vielen kleinen Dingen, die mich stören.


Bitte angucken, Brüder und Schwerstern.
 
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"Da draußen ist Etwas!"

Nachdem das Licht wieder eingeschaltet und Alles vorüber war, sagte der Mann neben mir nur leise: Gut, dann schaue ich jetzt einmal Apokalypse Now, damit ich keine schlimmen, schlimmen Alpträume bekomme.

Normalerweise schreibe ich immer etwas über die Schauspieler, die Handlung natürlich und über Dinge, die mir gut oder weniger gut gefallen haben, Schnitt, Musik, Dialoge... Aber wir verließen das Kino und ich war einfach nur fix und alle. Fertig mit den Nerven, ein emotionaler reboot.

Falls jemand von Euch den Film DER NEBEL sehen will, lasst Eure Frauen/Freundinnen/Kinder zu Hause.
Lasst sie bitte zu Hause.

Wahnsinn.

Wahnsinn.
 
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RATATOUILLE

(Vorweg gleich der einzige störende Faktor des Filmes: Tim Mälzers Stimme nervt leider - in der Deutschen Fassung.)


Es ist, als ob John Lasseter mich erhört hätte.

Ich mochte Cars nicht, ich konnte auch mit Shrek 3 nicht viel anfangen, und auf Pinguine, ob nun singend oder surfend, hatte ich auch keine Lust mehr. Pixar hat mich zuletzt mit ihrer wundervollen Monster AG über alle Maßen verzaubert, diesen Film liebe ich. Die Suche nach Nemo war süß und witzig, es fehlte mir aber an Inspiration, und an Die Unglaublichen erinnere ich mich schon gar nicht mehr.

Aber jetzt... Jetzt hat der sympathische Tischlein-Deck-Dich-Konzern Pixar äußerst eindrucksvoll bewiesen, wie man es richtig macht: Eine absolut originelle Story, die mit endloser Liebe zum Detail und überzeugenden, echten Figuren umgesetzt wurde. Der Film an sich ist derart schlüssig, dass man hinterher nichts von dem Geschehenen anzweifelt, bis auf die winzige Tatsache, dass eine Ratte eigentlich gar nicht kochen kann. (Der Käptn)

Ratatouille platzt buchstäblich vor Ideen, man stellt plötzlich fest, dass ein Geschmack nicht bloß ein Geschmack ist, sondern Musik, Farben, Bewegungen, niemals sind tote Lebensmittel und die Küche eines Sternerestaurants so anmutig in Szene gesetzt worden. (Wusstet ihr überhaupt, was Ratatouille eigentlich ist?) Aber- und aberwitzige, schrullige und herzerwärmende Charaktere bedienen jede Erwartung. Der staksige, gnadenlose und egozentrische Restaurantkritiker Anton Ego, der kleinwüchsige Küchenchef Skinner, der immer eine kleine Leiter mit sich führt um die Töpfe zu erreichen, seblst der Kurzauftritt des dicken Mitarbeiters vom Gesundheitsamt ist unvergesslich.

Faszinierend, wie unglaublich viel Leben man einer kleinen, animierten und einer menschlichen Stimme ausgerüsteten Ratte einhauchen kann - von der Animationsqualität des Filmes kann man ohnehin nur restlos überzeugt sein.

Und um zu erfahren, worum es bei Ratatouille eigentlich geht, schaut Ihr Euch diesen wunder- wunder- wunderschönen Film bitte selbst an.

Oh, und p.s.: Der Vorfilm allein ist die Kinokarte mehr als wert.
 
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"I'am a fucking sheep!"

In Neuseeland unterhält ein ehrgeiziger Farmer ein geheimes Labor, in dem er (mit wundervoll eklig gentechnischen Experimenten und herrlich bizarren und hornbrilligen Wissenschaftlern) das Schaf der Zukunft zu züchten versucht. Zwei Umweltaktivisten setzen Alles daran, dieses Verbrechen an der Schöpfung zu vereiteln, scheitern aber zunächst und stibitzen eines der genetisch, ich sag' mal: brisanten kleinen Baby-Schafe. Der kleine Racker entwischt natürlich, und da er ein hochansteckendes Virus in sich trägt, das seine frei lebenden Artgenossen in blutrünstige Zombie-Schafe verwandelt, wird das Schlachtbeil kurzerhand umgedreht: Schaf reißt Mensch die Eingeweide heraus. Die Menschen, die gebissen werden und die Attacke überleben, mutieren übrigens zu riesigen (und nicht minder mordlüsternen) Schafsmenschen.

So viel zur Handlung.

Der Film sprudelt nur so vor Skurrilem, im Kino brach ein Szenenapplaus ohne Gleichen über uns herein, als die alte Haushälterin Mrs. Mac (Braindead-Veteranin Glenis Leverstam) ohne zu zögern zur doppelläufigen Schrotflinte greift und aus dem fahrenden Pick-Up-Truck einem Zombie-Schaf nach dem anderen den pelzigen Kopf wegballert.

WETA-Workshop Guru Richard Taylor (Der Herr Der Ringe) hat ganze Arbeit geleistet. Zu keinem Zeitpunkt vermisst man aufwendige CGI-Effekte, die animatronischen Killerschafe und Puppen sind um ein Vielfaches gruseliger, das gute alte "Trashfeeling" um ein Vielfaches intensiver. Die Schauspieler sind allesamt super und geben eine sympathische und wichtige Mischung ab: Der Held, der böse Bruder des Helden, die blonde Noch-Nicht-Freundin des Helden, die zu Fleischklumpen zerfledderten Nebenrollen und die Kopfschuss-verteilende Oma.
Der Spaß, den die Crew beim Produzieren mit Sicherheit hat haben MÜSSEN schwappte direkt und ohne Umwege auf mich im Kinosessel über.

MÄH!
 
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"We're facing war against a technological civilization - far superior to our own!"

&Es ist in Ordnung, dass der Anführer der ;beraus bösen 'Decepticons' mitten auf der Kreuzung landet, sich unter Zischen, Blinken und Rasseln transformiert und mit seiner aus dramaturgischen Gründen tieeeeefen Stimme brüllt...

"Ich bin Megatron!"

Die ca. 284 logischen Fehler im Film sind auch zu verzeihen. Es ist auch nicht schlimm, dass die Handlung des Films praktisch nicht vorhanden ist. (Sie lässt sich mit: Es gibt ein paar böse und ein paar liebe Roboter, und in Downtown Los Angeles wird sich dann zeigen, welche der beiden Fraktionen mehr Pyrotechnik verbrät, sprich, welche der beiden Fraktionen gewinnt beschreiben) Das epische Gefasel, die politische Inkorrektheit und das heldenhafte Porträt der Amerikanischen Soldaten... Alles egal. Filme von Michael Bay funktionieren nicht durch historische Fakten, ausgefeilte Charaktere und deren Beziehung zueinander, und auch nicht durch eine zweckmäßige Moral. Nein sie funktionieren anders, nämlich durch ordentlich Bumms.

Was einem in diesem Film an Action geboten wird, übertrifft Alles, was ich bis jetzt gesehen habe. Der 'Actionfilm' Stirb Langsam 4.0 wirkt gegen Optimus Prime und seine Autobots wie das Kinderkarussell neben der Achterbahn mit 10 Loopings und Steilkurven. 144 Minuten lang fliegen einem mit affenartiger Geschwindigkeit geschnittene Sequenzen um die Ohren, die so atemberaubend und zerstörerisch aussehen, dass man beinahe das Atmen vergisst.
Irre.

Spiderman? Laaaaangweilig.
 
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kinderfürsorge

willkommen in der maniküralen kennenlernstunde!
lass dich treiben. tauch ein und bring glück herein. labe dich an unseren herzen und gefühlen. an unseren seelen.
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du kannst die kinder rotkes in ihrer vertrauten umgebung besuchen oder dich in die warmen hände unserer kinderfürsorge begeben. und du wirst sehen, es ist für alles gesorgt. versprochen.

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